Zahlen / Daten / Fakten

Statistik

Anzahl versorgter Einwohner (31.12.2012)
22.497
Eigene Wassergewinnung 2012 (m³)
1.764.045
Fremdbezug 2012 (m³)
47.050
Wasserabgabe an den Endverbraucher 2012 (m³)
1.421.718
Höchste Tagesabgabe 2012 (m³)
5.200
Niedrigste Tagesabgabe 2012 (m³)
1.980
Wasserverbrauch je Einwohner (l/d)
173

 

Technische Daten

getrennte Versorgungsanlagen
3
Anzahl der Wasserspeicher
3
Gesamtbehältervolumen (m³)
7.000
Rohrnetzlänge in km (Hausanschlussleitungen + Hauptleitungen)
246
Anzahl der Pumpwerke
5
Anzahl der Abnehmer
5.275
Anzahl der Brunnen
7
Anzahl der Gewinnungsgebiete
4
Installierte Pumpenleistung (l/s)
397
Wasserschutzgebiete
4
Rohrnetz gesamt (ohne Anschlussleitungen)
148 km
Gussrohre
73 km
Stahlrohre
0,7 km
Zementgebundene Rohre
1,7 km
Kunststoffrohre
14 km
unbekanntes Material
58 km
Rohrnetz gesamt (mit Anschlussleitungen)
246 km
ca. 5.369 Anschlussleitungen gesamt
98 km

 

Betrieb

Betriebsform
Eigenbetrieb
Mitarbeiter Verwaltung
4
Mitarbeiter Technik
7

 

Versorgungsgebiet

versorgungsgebiet

 

Chronik

1576
In diesem Jahr lieferte ein Münchner Glockengießer allerlei ins Brunnenhaus. In einem Bretterverschlag lief das Wasser von den Sieben Quellen zu einem Pumpenhaus unter dem Schlossberg und wurde von dort in den Wasserturm im Schlossgarten befördert.
1848 An die königliche Wasserleitung wurden einige Privathäuser angeschlossen.
1827
Erste private Wasserleitung von der Quelle an der heutigen Brunnangerstraße, sogenanntes Maibründl, zum Schiffmeister-Anwesen Direktor von Leprieur, an die sich der Tafernwirt Pellet und Landgerichtsapotheker Deiglmayer und später auch andere anschlossen.
1889
Adalbert Kinzinger entdeckte an der alten Bohle in Söckinger Flur ergiebige Hangquellen. Sie wurden gefasst. An der Stelle des jetzigen Wasserwerkes wurde ein Wasserschlösschen errichtet und an der Prinz-Karl-Straße Ecke Zeppelinpromenade ein 300 m3 Hochbehälter gebaut. Das Pumpwerk des Wasserschlösschens konnte 12 Ltr./sek. fördern. Mit der Anlage, die 250.000 Mark kostete, konnten 2229 Einwohner versorgt werden.
1896
In der Maisinger Schlucht wurde eine 2. Quellfassung und am Alersberg ein Hochbehälter mit 100 m3 gebaut. Von diesem Hochbehälter wurden bereits die Gemeinden Söcking, Hadorf, Hanfeld/Mamhofen und Oberbrunn/Hausen versorgt. Kosten der Anlage 100.000 Mark.
1953 – 56
Erweiterung der Anlagen mit Bohrbrunnen II, 85 m tief, Leistung 10 Ltr./sek., im Grundstück Riedesel Bohrbrunnen III, 30 m tief, Leistung 37 Ltr./sek., in der Maisinger Schlucht
1960
standen somit zur Verfügung:
3 Hochbehälter mit zusammen 800 m3 Inhalt, eine Pumpleistung von rund 80 Ltr./sek. (mit den Quellfassungen), eine Rohrnetz von ca. 80 km Länge, wobei das Starnberger Rohrnetz von ca. 47 km großteils 1890/91 und das der angeschlossenen Gemeinden 1896 verlegt wurde. Erweiterungen erfolgten in den Jahren 1912 und 1930.
1962 – 65
Erweiterung der Anlage mit
Bohrbrunnen IV, 28 m tief, 39 Ltr./sek.
Bohrbrunnen V, 33 m tief, 23 Ltr./sek.
Bohrbrunnen VI, 23 m tief, 55 Ltr./sek.
alle 3 Brunnen in der Maisinger Schlucht.
Neue Hochbehälter an der Prinz-Karl-Straße und auf dem Alersberg mit jeweils 3000 m3 Inhalt, Schaltzentrale im Wasserwerk zum automatischen Betrieb der Anlagen. Neue Ring- und Zubringerleitungen Nennweite 150 – 400 mm mit ca. 9 km Länge.
Stillgelegt bzw. verschrottet wurden:
Die 3 alten Hochbehälter, die Quellfassungen, die Pumpen, Motoren und Turbinen im Wasserwerksgebäude.
Die Planung für die gesamte Erweiterung erstellte das Landesamt für Wasserwirtschaft.
1967 Druckerhöhungsanlage an der Andechser Straße für Kühtal und Am Langenberg in Söcking
1971 Brunnen VII, 32 m tief, 85 Ltr./sek. in der Maisinger Schlucht
1978
Gemeindegebietsreform mit Übernahme der Wasserversorgungsanlagen in Percha, Wangen und Perchting. In Leutstetten bleiben die Versorgungsanlagen im Eigentum der königlichen Hoheiten.
1980
Anschluss der Versorgungsanlagen in Percha an das städtische Versorgungsnetz und Stillegung des 60 m3/Hochbehälters. Die Förderanlagen im Gebäude des Klosters Am Mühlberg betreiben die Schwestern als Eigenversorgung bis 1988 weiter.
1971 – 82
Erneuerung alter Haupt- und Hausanschlussleitungen, Unterhalt und Sanierung von Gebäuden, Verlegung weiterer größerer Hauptleitungen der Nennweiten 150 – 300 mm zur Schließung der großen Leitungsringe nach einer elektronischen Rohrnetzberechnung vom Jahre 1970.
1983 Übernahme der Versorgungsanlagen in Leutstetten.
1984
Anschluss der Versorgungsanlagen in Perchting, Landstetten und Jägersbrunn an die Leitungen des Zweckverbandes Großräumige Wasserversorgung Landkreis Starnberg mit vier Zählerübergabeschächten und einigen neuen Ortsnetzleitungen. Die Pumpanlagen in der Sonnau werden stillgelegt.
1984 – 89 Erkundungs- und Hauptbohrungen für ein neues Trinkwassererschließungsgebiet:
In Petersbrunn: 3 Erkundungsbohrungen Ergebnis: kein Wasser.
In Wangen Nord: 1 Erkundungsbohrung Ergebnis: kein Wasser.
In Wangen am Schorner Weg: 2 Hauptbohrungen Ergebnis: 1 Bohrung war trocken, die 2. wurde als Brunnen ausgebaut.
In Wangen Nähe Hochbehälter: 1 Erkundungsbohrung, Ergebnis: kein Wasser.
In Hadorf Richtung Hanfeld: 1 Erkundungsbohrung, Ergebnis: kein Wasser.
In Hadorf Nord, Mamhofen Ost
und Hanfeld/Rieden:
4 Erkundungsbohrungen, Ergebnis: 3 trocken
1 mit Wasser.
In Mamhofen unter den
Stromleitungen
4 Erkundungsbohrungen und 2 Hauptbohrungen, die als Brunnen ausgebaut wurden.
In der Maisinger Schlucht: 1 Erkundungsbohrung und 1 Hauptbohrung, die als Brunnen VIII ausgebaut wurde.
Förderleistung der neuen Brunnen: In Wangen am Schorner Weg: Brunnen II 14 l/s.
In Mamhofen: Brunnen I und II je 73 l/s.
In der Maisinger Schlucht: Brunnen VIII 85 l/s.
1987 Neuer Hochbehälter in Wangen mit 1000 m3
1989 – 91
Bauabschnitt 1 zur Sanierung der Versorgungsanlagen in Wangen mit
Verbindungsleitung DN 200 nach Percha und neuem Drucksteigerungspumpwerk am Schorner Weg.
1990 – 92
Sanierung der Versorgungsanlagen in Leutstetten mit Anschlussleitung DN 200 nach Starnberg, Leitung DN 100 mit Drucksteigerungspumpwerk für Gut Schwaige und Leitung DN 100 ab Waldfriedhof am Riedener Weg über Gut Rieden bis Obermühltal.
Dez.1990 Außerbetriebnahme der Quelle Petersbrunn und Anschluss von Petersbrunn an die neue Leitung DN 200.
März 1991
In Leustetten Außerbetriebnahme der Quelle Germersbrünnl, des 40 m3-Hochbehälters am Germersbrünnl und des 40 m3-Schlosshochbehälters. Anschluss des Ortsteiles Leutstetten an die neue Verbindungsleitung DN 200 und somit an das Ortsnetz Starnberg.
1993 Bauabschnitt II zur Sanierung der Versorgungsleitungen im Ortsteil Wangen.
Bauabschnit I zum Anschluss der neuen Brunnen in Mamhofen mit einer Leitung DN 400.
1994
Bauabschnitt II zum Anschluss der neuen Brunnen in Mamhofen. Gesamtlänge der Anschluss-leitung DN 400 = 5 km.
Gesamtkosten für die Erschließung dieses Trinkwasservorkommens rund 5,5 Mio.
Stillegung der Trinkwasserbrunnen I und VI in der Maisinger Schlucht.
1995 Inbetriebnahme der neuen Brunnen in Mamhofen.
1996
Stillegung des Trinkwasserbrunnens V in der Maisinger Schlucht und gleichzeitig Außerbetrieb-nahme der Chloranlage in der Maisinger Schlucht. Das Grundwasser darf nun ohne Sicherheits-chlorung und somit ohne eine Behandlung von den Brunnen direkt in das Verteilernetz bzw. in die Hochbehälter gepumpt werden.
1997 – 98
Übernahme der bisher privaten Versorgungsanlage im Ortsteil Schorn mit 2 Brunnen. Anschluss der Schorner Brunnen an den Hochbehälter Wangen und des Versorgungsnetzes in Schorn an die Druckerhöhungsanlage in Wangen. Stillegung der bisherigen Druckerhöhungsanlage samt Wasserbehälter mit 400 m³ im ehemaligen Milchwerksgebäude.
2003 Sanierung des Brunnengebietes Wangen. Rückbau und Verfüllung des alten Messschachtes.
2004 Komplettsanierung des aus dem Jahr 1964 stammende Druckpumpwerk in Söcking. Dabei wurden die drei Horizontal-Kreiselpumpen gegen drei drehzahlgeregelte Rohrmantelpumpen ersetzt und die Steuerung des Pumpwerkes mit einem Fernwirksystem verwirklicht. Dieser Teil der Erneuerung gehört zu einer in fünf Stufen erfolgenden Komplettsanierung der MSR-Technik und den Aufbau eines Prozessleitsystems für die Wasserversorgung.
Investitionsumfang: 95.000 EUR
2005
Inbetriebnahme der UV-Desinfektionsanlage für das Brunnengebiet der Maisinger Schlucht. Die UV-Anlage wird parallel mit den Gewinnungsbrunnen der Maisinger Schlucht betrieben. Hiermit kann vermieden werden, dass sporadisch auftretende Verkeimungen nicht unbemerkt in das Leitungsnetz gelangen. Investitionsumfang: 170.000 EUR
2006 Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik in den Anlagenteilen Brunnengebiet Maisinger Schlucht und Schorn, Druckpumpwerk Wangen, Überhebepumpwerk Buchhof und Hochbehälter Wangen. Diese Maßnahmen gehören zu der mehrstufigen Komplettsanierung der elektrotechnischen Anlagen und Einführung eines Prozess-Leitsystem. Investitionsumfang: 300.000 Euro.
Vertragsschluss mit der Gemeinde Schäftlarn über die Schaffung eines Notverbundes zur Wasserversorgung der Gemeinde in Notfallsituationen. In diesem Zusammenhang erfolgte die umfangreiche Sanierung des Brunnen in Schorn. Investitionsumfang: 40.000 Euro.
2007/2008 Komplettsanierung des Hochbehälter Alersberg. Das Bauwerk wies nach einer Betriebszeit von 45 Jahren Schäden in der Substanz auf. Daher wurde eine umfangreiche Betonsanierung vorgenommen und die hydraulischen Anlagen erneuert. Investitionsumfang: 770.000 Euro.
2008 Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik im Druckpumpwerk Leutstetten. Diese Maßnahme gehört zu der mehrstufigen Komplettsanierung der elektrotechnischen Anlagen und Einführung eines Prozess-Leitsystems. Investitionsumfang: 30.000 Euro
Einführung einer neuen Verwaltungssoftware zur Optimierung der Abläufe innerhalb der Verwaltung. Investitionsumfang: 30.000 Euro.
Gebäudesanierung (Dachsanierung) des Betriebsgebäudes in der Maisinger-Schlucht-Straße.
2009 Gebäudesanierung des Druckpumpwerkes Söcking.
Sanierung des Brunnengebietes in der Maisinger Schlucht. Rückbau und Verfüllung des aufgelassenen Brunnen 1.
Sanierung der Lager- und Fahrzeughalle in der Maisinger-Schlucht-Straße.
2009/2010 Komplettsanierung des Hochbehälters Prinz-Karl-Straße. Das Bauwerk wies nach einer Betriebszeit von 45 Jahren Schäden in der Substanz auf. Daher wurde eine umfangreiche Betonsanierung vorgenommen und die hydraulischen Anlagen erneuert. Investitionsumfang: 920.000 Euro.