Unser Wasser

Die Starnberger Trinkwasserversorgung bezieht ihr Trinkwasser aus Gewinnungsgebieten. Ca. 80% des Trinkwassers werden im Trinkwasserschutzgebiet in der Maisinger Schlucht gewonnen. Das restliche Trinkwasser stammt aus den Schutzgebieten Mamhofen, Wangen und Schorn. Das Trinkwasser wird frisch und unaufbereitet von den Trinkwasserförderbrunnen in die Hochbehälter gepumpt und gelangt dort über die Trinkwasserleitungen zu den Verbrauchern. Das Starnberger Trinkwasser wird in der Regel nicht gechlort.

Das Wasserwerk gibt folgende Empfehlungen:

Wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat, z. B. während Ihres Urlaubes, sollten Sie das Wasser vor dem Genuss solange laufen lassen, bis das in den hausinternen Trinkwasserleitungen abgestandene Wasser durch das nachlaufende, frische Wasser vollständig ausgetauscht ist.

Korrosionschemische Beurteilung

Mit einer Calcitlösekapazität von -23 mg/l CaCO3 hat das Wasser eine Tendenz in Richtung kalkabscheidend und die Forderung der TrinkwV an das Kalklösungsvermögen sind eingehalten.
Die in DIN 50 930 Teil 2, 4 und 5 genannten Parameter pH-Wert, Base- und Säurekapazität, Calcium-, Chlorid- und Sulfatgehalt entsprechen den dort genannten Anforderungen zur Schutzschichtbildung auf

    • niedrig- und unlegierten Eisenwerkstoffen
    • nichtrostenden Stählen und
    • Kupfer und kupferhaltigen Werkstoffen,

so dass bei diesen Werkstoffen die Anforderungen, die aus korrosionschemischer Sicht an Trinkwasser gestellt werden, an und für sich erfüllt sind, wobei ein ausreichend hoher Sauerstoffgehalt vorausgesetzt wird.
Nach Teil 6 der DIN 50 930 in Zusammenhang mit der DIN 2000 ist allerdings folgende Einschränkung zu machen:

Feuerverzinkte Eisenwerkstoffe dürfen nicht eingesetzt werden, da die Basekapazität bis pH 8,2 größer als
0,5 mmol/l ist. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur nach Einzelfallprüfung gemäß DIN 50 931 Teil 1 möglich. Da die Leitfähigkeit bei 20°C größer als 500µS/cm ist, kann die Korrosionswahrscheinlichkeit bei Edelstahlplattenwärmetauschern, die mit Kupfer hartgelötet sind, erhöht sein.

Andere im Verteilungsnetz und in der Hausinstallation übliche Werkstoffe können eingesetzt werden.

Trinkwasseranalysen

Jährlich werden rund 200 Proben mikrobiologisch untersucht und rund 20 Proben chemisch analysiert.

Die hier angegebenen Werte sind Mittelwerte.

Bezeichnung
Einheit
Werte für Wangen, Percha und Schorn
Werte für Starnberg, Hanfeld, Hadorf und Leutstetten
Werte für Perchting, Jägersbrunn und Sonnau
Grenzwerte der Trinwasserverordnung
Färbung (visuell) farblos/klar farblos/klar farblos/klar 0,5 m-1
Trübung ohne ohne ohne 1,5 Trübungs-einheiten
Geruchsschwellenwert ohne ohne ohne
Temperatur °C 9,9 17,3 10,0 25
Leitfähigkeit bei 25 °C mS/m 62,0 67,5 64,0 250
PH-Wert (bei Entnahmetemperatur) 7,42 7,40 7,46 6,5-9,5
Gesamthärte des Wassers: Calciumcarbonat / Liter mmol/l 3,20 3,43 3,57
Härtebereich hart hart hart
Gesamthärte °dH 17,9 19,2 20,0
Carbonathärte °dH 17,2 18,2 17,2
Calcitlösekapazität mg/l -13 -26 -16
Kohlenstoffdioxid zugehörig mg/l 37 48 41
Kohlenstoffdioxid gelöst mg/l 28 27 29
Ammonium (NH4) mg/l <0,01 <0,01 <0,01 0,5
Calcium (Ca) mg/l 86,8 95,9 96,1 400
Chlorid (Cl) mg/l 15,4 25,8 12,5 250
Eisen (Fe) mg/l <0,005 <0,005 <0,005 0,2
Kalium (K) mg/l 1,0 1,9 1,1 12
Magnesium (Mg) mg/l 25,1 25,1 28,4 50
Mangan (Mn) mg/l <0,005 <0,005 <0,005 0,05
Natrium (Na) mg/l 7,8 10,5 3,8 200
Sulfat (SO4) mg/l 12,2 9,0 15,8 250
Arsen (As) mg/l <0,001 <0,001 <0,001 0,01
Blei (Pb) mg/l <0,001 <0,001 <0,001 0,025
Cadmium (Cd) mg/l <0,0003 <0,0003 <0,0003 0,005
Aluminium (Al) mg/l <0,02 <0,02 <0,02 0,2
Chrom (Cr) mg/l <0,005 <0,005 <0,005 0,05
Cyanide mg/l <0,005 <0,005 <0,005 0,05
Fluoride (F) mg/l 0,08 0,08 0,08 1,5
Nickel (Ni) mg/l <0,002 <0,002 <0,002 0,02
Nitrat (NO3) mg/l 8,9 9,1 23,8 50
Nitrit (NO2) mg/l <0,02 <0,02 <0,02 0,1
Quecksilber (Hg) mg/l <0,0002 <0,0002 <0,0002 0,001
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe mg/l n.n. n.n. n.n. 0,0001
Summe LHKW mg/l n.n. n.n. n.n. 0,01
Chemische Stoffe zur Pflanzenbehandlung und Schädlingsbekämpfung mg/l Ohne Befund Ohne Befund Ohne Befund einzelne Substanz: 0,0001, ingesamt: 0,0005

 

Uran im Trinkwasser

Das Umweltbundesamt (UBA) hat seit dem 01.11.2011 einen Leitwert für Uran heraus gegeben. Dieser Leitwert sollte bei Erwachsenen 0,01 mg/l und bei Säuglingen 0,002 mg/l nicht überschreiten.

Werte des Wasserwerkes:

Gewinnungsgebiete Einheit
Messwert
Maisinger-Schlucht mg/l
0,0012
Mamhofen mg/l
0,0010
Wangen mg/l
0,0012
Schorn mg/l
0,0010

Zahlen / Daten / Fakten

Statistik

Anzahl versorgter Einwohner (31.12.2012)
22.497
Eigene Wassergewinnung 2012 (m³)
1.764.045
Fremdbezug 2012 (m³)
47.050
Wasserabgabe an den Endverbraucher 2012 (m³)
1.421.718
Höchste Tagesabgabe 2012 (m³)
5.200
Niedrigste Tagesabgabe 2012 (m³)
1.980
Wasserverbrauch je Einwohner (l/d)
173

 

Technische Daten

getrennte Versorgungsanlagen
3
Anzahl der Wasserspeicher
3
Gesamtbehältervolumen (m³)
7.000
Rohrnetzlänge in km (Hausanschlussleitungen + Hauptleitungen)
246
Anzahl der Pumpwerke
5
Anzahl der Abnehmer
5.275
Anzahl der Brunnen
7
Anzahl der Gewinnungsgebiete
4
Installierte Pumpenleistung (l/s)
397
Wasserschutzgebiete
4
Rohrnetz gesamt (ohne Anschlussleitungen)
148 km
Gussrohre
73 km
Stahlrohre
0,7 km
Zementgebundene Rohre
1,7 km
Kunststoffrohre
14 km
unbekanntes Material
58 km
Rohrnetz gesamt (mit Anschlussleitungen)
246 km
ca. 5.369 Anschlussleitungen gesamt
98 km

 

Betrieb

Betriebsform
Eigenbetrieb
Mitarbeiter Verwaltung
4
Mitarbeiter Technik
7

 

Versorgungsgebiet

versorgungsgebiet

 

Chronik

1576
In diesem Jahr lieferte ein Münchner Glockengießer allerlei ins Brunnenhaus. In einem Bretterverschlag lief das Wasser von den Sieben Quellen zu einem Pumpenhaus unter dem Schlossberg und wurde von dort in den Wasserturm im Schlossgarten befördert.
1848 An die königliche Wasserleitung wurden einige Privathäuser angeschlossen.
1827
Erste private Wasserleitung von der Quelle an der heutigen Brunnangerstraße, sogenanntes Maibründl, zum Schiffmeister-Anwesen Direktor von Leprieur, an die sich der Tafernwirt Pellet und Landgerichtsapotheker Deiglmayer und später auch andere anschlossen.
1889
Adalbert Kinzinger entdeckte an der alten Bohle in Söckinger Flur ergiebige Hangquellen. Sie wurden gefasst. An der Stelle des jetzigen Wasserwerkes wurde ein Wasserschlösschen errichtet und an der Prinz-Karl-Straße Ecke Zeppelinpromenade ein 300 m3 Hochbehälter gebaut. Das Pumpwerk des Wasserschlösschens konnte 12 Ltr./sek. fördern. Mit der Anlage, die 250.000 Mark kostete, konnten 2229 Einwohner versorgt werden.
1896
In der Maisinger Schlucht wurde eine 2. Quellfassung und am Alersberg ein Hochbehälter mit 100 m3 gebaut. Von diesem Hochbehälter wurden bereits die Gemeinden Söcking, Hadorf, Hanfeld/Mamhofen und Oberbrunn/Hausen versorgt. Kosten der Anlage 100.000 Mark.
1953 – 56
Erweiterung der Anlagen mit Bohrbrunnen II, 85 m tief, Leistung 10 Ltr./sek., im Grundstück Riedesel Bohrbrunnen III, 30 m tief, Leistung 37 Ltr./sek., in der Maisinger Schlucht
1960
standen somit zur Verfügung:
3 Hochbehälter mit zusammen 800 m3 Inhalt, eine Pumpleistung von rund 80 Ltr./sek. (mit den Quellfassungen), eine Rohrnetz von ca. 80 km Länge, wobei das Starnberger Rohrnetz von ca. 47 km großteils 1890/91 und das der angeschlossenen Gemeinden 1896 verlegt wurde. Erweiterungen erfolgten in den Jahren 1912 und 1930.
1962 – 65
Erweiterung der Anlage mit
Bohrbrunnen IV, 28 m tief, 39 Ltr./sek.
Bohrbrunnen V, 33 m tief, 23 Ltr./sek.
Bohrbrunnen VI, 23 m tief, 55 Ltr./sek.
alle 3 Brunnen in der Maisinger Schlucht.
Neue Hochbehälter an der Prinz-Karl-Straße und auf dem Alersberg mit jeweils 3000 m3 Inhalt, Schaltzentrale im Wasserwerk zum automatischen Betrieb der Anlagen. Neue Ring- und Zubringerleitungen Nennweite 150 – 400 mm mit ca. 9 km Länge.
Stillgelegt bzw. verschrottet wurden:
Die 3 alten Hochbehälter, die Quellfassungen, die Pumpen, Motoren und Turbinen im Wasserwerksgebäude.
Die Planung für die gesamte Erweiterung erstellte das Landesamt für Wasserwirtschaft.
1967 Druckerhöhungsanlage an der Andechser Straße für Kühtal und Am Langenberg in Söcking
1971 Brunnen VII, 32 m tief, 85 Ltr./sek. in der Maisinger Schlucht
1978
Gemeindegebietsreform mit Übernahme der Wasserversorgungsanlagen in Percha, Wangen und Perchting. In Leutstetten bleiben die Versorgungsanlagen im Eigentum der königlichen Hoheiten.
1980
Anschluss der Versorgungsanlagen in Percha an das städtische Versorgungsnetz und Stillegung des 60 m3/Hochbehälters. Die Förderanlagen im Gebäude des Klosters Am Mühlberg betreiben die Schwestern als Eigenversorgung bis 1988 weiter.
1971 – 82
Erneuerung alter Haupt- und Hausanschlussleitungen, Unterhalt und Sanierung von Gebäuden, Verlegung weiterer größerer Hauptleitungen der Nennweiten 150 – 300 mm zur Schließung der großen Leitungsringe nach einer elektronischen Rohrnetzberechnung vom Jahre 1970.
1983 Übernahme der Versorgungsanlagen in Leutstetten.
1984
Anschluss der Versorgungsanlagen in Perchting, Landstetten und Jägersbrunn an die Leitungen des Zweckverbandes Großräumige Wasserversorgung Landkreis Starnberg mit vier Zählerübergabeschächten und einigen neuen Ortsnetzleitungen. Die Pumpanlagen in der Sonnau werden stillgelegt.
1984 – 89 Erkundungs- und Hauptbohrungen für ein neues Trinkwassererschließungsgebiet:
In Petersbrunn: 3 Erkundungsbohrungen Ergebnis: kein Wasser.
In Wangen Nord: 1 Erkundungsbohrung Ergebnis: kein Wasser.
In Wangen am Schorner Weg: 2 Hauptbohrungen Ergebnis: 1 Bohrung war trocken, die 2. wurde als Brunnen ausgebaut.
In Wangen Nähe Hochbehälter: 1 Erkundungsbohrung, Ergebnis: kein Wasser.
In Hadorf Richtung Hanfeld: 1 Erkundungsbohrung, Ergebnis: kein Wasser.
In Hadorf Nord, Mamhofen Ost
und Hanfeld/Rieden:
4 Erkundungsbohrungen, Ergebnis: 3 trocken
1 mit Wasser.
In Mamhofen unter den
Stromleitungen
4 Erkundungsbohrungen und 2 Hauptbohrungen, die als Brunnen ausgebaut wurden.
In der Maisinger Schlucht: 1 Erkundungsbohrung und 1 Hauptbohrung, die als Brunnen VIII ausgebaut wurde.
Förderleistung der neuen Brunnen: In Wangen am Schorner Weg: Brunnen II 14 l/s.
In Mamhofen: Brunnen I und II je 73 l/s.
In der Maisinger Schlucht: Brunnen VIII 85 l/s.
1987 Neuer Hochbehälter in Wangen mit 1000 m3
1989 – 91
Bauabschnitt 1 zur Sanierung der Versorgungsanlagen in Wangen mit
Verbindungsleitung DN 200 nach Percha und neuem Drucksteigerungspumpwerk am Schorner Weg.
1990 – 92
Sanierung der Versorgungsanlagen in Leutstetten mit Anschlussleitung DN 200 nach Starnberg, Leitung DN 100 mit Drucksteigerungspumpwerk für Gut Schwaige und Leitung DN 100 ab Waldfriedhof am Riedener Weg über Gut Rieden bis Obermühltal.
Dez.1990 Außerbetriebnahme der Quelle Petersbrunn und Anschluss von Petersbrunn an die neue Leitung DN 200.
März 1991
In Leustetten Außerbetriebnahme der Quelle Germersbrünnl, des 40 m3-Hochbehälters am Germersbrünnl und des 40 m3-Schlosshochbehälters. Anschluss des Ortsteiles Leutstetten an die neue Verbindungsleitung DN 200 und somit an das Ortsnetz Starnberg.
1993 Bauabschnitt II zur Sanierung der Versorgungsleitungen im Ortsteil Wangen.
Bauabschnit I zum Anschluss der neuen Brunnen in Mamhofen mit einer Leitung DN 400.
1994
Bauabschnitt II zum Anschluss der neuen Brunnen in Mamhofen. Gesamtlänge der Anschluss-leitung DN 400 = 5 km.
Gesamtkosten für die Erschließung dieses Trinkwasservorkommens rund 5,5 Mio.
Stillegung der Trinkwasserbrunnen I und VI in der Maisinger Schlucht.
1995 Inbetriebnahme der neuen Brunnen in Mamhofen.
1996
Stillegung des Trinkwasserbrunnens V in der Maisinger Schlucht und gleichzeitig Außerbetrieb-nahme der Chloranlage in der Maisinger Schlucht. Das Grundwasser darf nun ohne Sicherheits-chlorung und somit ohne eine Behandlung von den Brunnen direkt in das Verteilernetz bzw. in die Hochbehälter gepumpt werden.
1997 – 98
Übernahme der bisher privaten Versorgungsanlage im Ortsteil Schorn mit 2 Brunnen. Anschluss der Schorner Brunnen an den Hochbehälter Wangen und des Versorgungsnetzes in Schorn an die Druckerhöhungsanlage in Wangen. Stillegung der bisherigen Druckerhöhungsanlage samt Wasserbehälter mit 400 m³ im ehemaligen Milchwerksgebäude.
2003 Sanierung des Brunnengebietes Wangen. Rückbau und Verfüllung des alten Messschachtes.
2004 Komplettsanierung des aus dem Jahr 1964 stammende Druckpumpwerk in Söcking. Dabei wurden die drei Horizontal-Kreiselpumpen gegen drei drehzahlgeregelte Rohrmantelpumpen ersetzt und die Steuerung des Pumpwerkes mit einem Fernwirksystem verwirklicht. Dieser Teil der Erneuerung gehört zu einer in fünf Stufen erfolgenden Komplettsanierung der MSR-Technik und den Aufbau eines Prozessleitsystems für die Wasserversorgung.
Investitionsumfang: 95.000 EUR
2005
Inbetriebnahme der UV-Desinfektionsanlage für das Brunnengebiet der Maisinger Schlucht. Die UV-Anlage wird parallel mit den Gewinnungsbrunnen der Maisinger Schlucht betrieben. Hiermit kann vermieden werden, dass sporadisch auftretende Verkeimungen nicht unbemerkt in das Leitungsnetz gelangen. Investitionsumfang: 170.000 EUR
2006 Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik in den Anlagenteilen Brunnengebiet Maisinger Schlucht und Schorn, Druckpumpwerk Wangen, Überhebepumpwerk Buchhof und Hochbehälter Wangen. Diese Maßnahmen gehören zu der mehrstufigen Komplettsanierung der elektrotechnischen Anlagen und Einführung eines Prozess-Leitsystem. Investitionsumfang: 300.000 Euro.
Vertragsschluss mit der Gemeinde Schäftlarn über die Schaffung eines Notverbundes zur Wasserversorgung der Gemeinde in Notfallsituationen. In diesem Zusammenhang erfolgte die umfangreiche Sanierung des Brunnen in Schorn. Investitionsumfang: 40.000 Euro.
2007/2008 Komplettsanierung des Hochbehälter Alersberg. Das Bauwerk wies nach einer Betriebszeit von 45 Jahren Schäden in der Substanz auf. Daher wurde eine umfangreiche Betonsanierung vorgenommen und die hydraulischen Anlagen erneuert. Investitionsumfang: 770.000 Euro.
2008 Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik im Druckpumpwerk Leutstetten. Diese Maßnahme gehört zu der mehrstufigen Komplettsanierung der elektrotechnischen Anlagen und Einführung eines Prozess-Leitsystems. Investitionsumfang: 30.000 Euro
Einführung einer neuen Verwaltungssoftware zur Optimierung der Abläufe innerhalb der Verwaltung. Investitionsumfang: 30.000 Euro.
Gebäudesanierung (Dachsanierung) des Betriebsgebäudes in der Maisinger-Schlucht-Straße.
2009 Gebäudesanierung des Druckpumpwerkes Söcking.
Sanierung des Brunnengebietes in der Maisinger Schlucht. Rückbau und Verfüllung des aufgelassenen Brunnen 1.
Sanierung der Lager- und Fahrzeughalle in der Maisinger-Schlucht-Straße.
2009/2010 Komplettsanierung des Hochbehälters Prinz-Karl-Straße. Das Bauwerk wies nach einer Betriebszeit von 45 Jahren Schäden in der Substanz auf. Daher wurde eine umfangreiche Betonsanierung vorgenommen und die hydraulischen Anlagen erneuert. Investitionsumfang: 920.000 Euro.

 

Der Hausanschluss

Welche Kosten erstehen bei einem Hausanschluss?

Für die Erstellung des Hausanschlusses wird eine Hausanschlussleitung von der Versorgungsleitung bis in Ihr Haus verlegt. Im Haus endet diese Leitung mit der Übergabestelle, dem Wasserzähler. Der Aufwand für die Herstellung des Hausanschlussabschnittes, der sich nicht im öffentlichen Grundstück befindet, wird dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt.
Zu den Kosten für die Erstellung des Hausanschlusses kommen noch die Beiträge zur Deckung des Herstellungsaufwandes für die öffentlichen Wasserversorgungseinrichtungen. Diese setzen sich zusammen aus dem Geschossflächenbeitrag und dem Grundstücksflächenbeitrag. Die Beitragssätze können Sie aus der BGS entnehmen. Die Grundstücksflächenbeiträge fallen nur insoweit an, wie das Grundstück noch nicht veranlagt wurde (z.B neu erschlossene Grundstücke).

Was ist auf der Baustelle zu beachten?

Bauseitig sollte eine geeignete Übergabestelle, möglichst ein Hausanschlussraum, für alle Anschlüsse nach DIN 18012 zur Verfügung gestellt werden. Diese Übergabestelle muss frostfrei, trocken, begehbar und für unsere Beauftragten zugänglich sein. Sie sollte möglichst nahe der straßenwärts gelegenen Hauswand liegen, damit die Hausanschlussleitung für Sie möglichst kostengünstig erstellt werden kann.

Wer beantragt einen Hausanschluss?

Der Hausanschluss wird vom Eigentümer des Grundstücks oder dessen bevollmächtigten beantragt. Der dafür vorgesehene Antrag ist beim Wasserwerk Starnberg erhältlich und wird Ihnen auf Wunsch auch zugeschickt. Sie können sich den Antrag auf Wasseranschluss in unserem Formularcenter auch als Datei herunterladen. Dabei ist zu beachten, dass der Antrag immer in doppelter Ausführung eingereicht wird. Für die weitere Bearbeitung der Antragsunterlagen wird auf jeden Fall ein verbindlicher Lageplan im Maßstab 1:1000 benötigt sowie die vollständigen Baupläne aller Geschossflächen im Maßstab 1:100.

Bitte bedenken Sie, dass die Herstellung und Inbetriebnahme des Anschlusses auch von den jeweiligen Versorgungsmöglichkeiten abhängt. Mit unterschiedlichen Ausführungszeiten ist aber zu rechnen. Ersparen Sie sich unnötigen Terminärger und stellen Sie den Antrag so rechtzeitig wie möglich. In der Regel wird der Wasseranschluss zusammen mit den Anschlüssen für Strom, Gas und Telefon erstellt.

Wer legt die Ausführung und die Leitungsführung fest?

Den Verlauf und die Ausführung der Hausanschlussleitung als Verbindung zwischen der Versorgungsleitung des Wasserwerkes und Ihrer Hausinstallation legt das Wasserwerk fest. Dieses wird Ihre Wünsche so weit wie möglich berücksichtigen. Bei Anschlüssen deren Leitungslänge von der Grundstücksgrenze bis zum Haus mehr als 25 m betrifft, wird an der Grundstücksgrenze ein Übergabeschacht erstellt. Damit können Wasserverluste eingedämmt werden.

Was gehört alles zur Hausinstallation?

Die Hausinstallation umfasst alle Anlagenteile vom Wasserzähler bis zur letzten Entnahmestelle.

Kann die Hausinstallation in Eigenregie erstellt werden?

Nein! Sie darf nur durch ein Vertrags-lnstallations-Unternehmen (VIU) hergestellt und unterhalten werden, das die einschlägigen technischen Regeln und die besonderen Vorschriften des Wasserwerkes zu beachten hat. Diese Regelung gilt für das Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Starnberg. Für die Aufnahme in das Installateurverzeichnis können Installateurunternehmen die Vertragsunterlagen ausdrucken und mit den erforderlichen Unterlagen auf dem Postweg an das Wasserwerk Starnberg senden. Zur Ausführung und für den Betrieb von Hausinstallationen beachten Sie bitte auch den Ratgeber des Umweltbundesamt.

Kann bereits während der Bauzeit Wasser bezogen werden?

Ja, sofern eine Hausanschlussleitung als Bauwasseranschluss herangezogen werden kann. In diesen Fällen ist jedoch darauf zu achten, dass der Bauwasserzähler besonders gegen Frost und Beschädigungen geschützt werden muss. Wenn Sie einen Bauwasseranschluss benötigen, stellen Sie dafür bitte einen Antrag beim Wasserwerk Starnberg. Zusätzlich müssen für den Bauwasserzähler Sicherheitsleistung in Höhe von 300 € hinterlegt werden.

Wie steht es mit dem „Kleingedruckten“?

Rechtsgrundlage zwischen Ihnen und dem Wasserwerk Starnberg ist die Wasserabgabesatzung und die Beitrags- und Gebührensatzung der Stadt Starnberg. Beide werden von Ihnen mit der Stellung des Antrages auf Wasseranschluss anerkannt. Die Satzungen werden Ihnen mit den Wasseranschlussanträgen übersandt. Sie werden Ihnen auf Anforderung jedoch auch schon vorher zugeschickt oder Sie finden sie in unseren Formularcenter.

Hier können Sie die erforderlichen Dokumente herunterladen:

Vertragsinstallateure

Informationen für Vertragsinstallationsunternehmen und Wasserkunden – Regeln für die Ausführung von Hausinstallation

Gemäß der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in der Fassung, in der die Qualitätsanforderungen des Trinkwassers geregelt sind, muss dieses genusstauglich und rein sein.

Diese Anforderungen gelten als erfüllt, wenn die in der TrinkwV aufgeführten Grenz- und Richtwerte eingehalten und bei Planung, Bau und Betrieb der Wassergewinnung und der Wasserverteilung die allgemein anerkannten Regeln der Technik (aaRdT) berücksichtigt und angewandt werden. Zu diesen Anlagen gehören auch die Hausinstallationen.

Die TrinkwV sichert die Qualität des Trinkwassers von der Gewinnung bis zum Endkunden. Die Anforderungen und Grenzwerte der TrinkwV müssen entsprechend an allen Entnahmestellen des Verbrauchers eingehalten werden. Dies wird durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt.

Das Wasser kommt auf seinem langen Weg bis zur Entnahmestelle in den Häusern der Verbraucher mit verschiedenen Werkstoffen (Rohrleitungen, Armaturen usw.) in Berührung. Die Qualität des Trinkwassers darf dadurch nicht negativ beeinflusst werden.

Gemäß § 17 der TrinkwV dürfen Werkstoffe und Materialien, die für die Neuerrichtung oder Instandhaltung von Anlagen und für die Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser verwendet werden und Kontakt mit Trinkwasser haben, nicht den nach dieser Verordnung vorgesehenen Schutz der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar mindern, den Geruch oder den Geschmack des Wassers nachteilig verändern oder Stoffe in Mengen ins Trinkwasser abgeben, die größer sind als dies bei Einhaltung der aaRdT unvermeidbar ist. Die Anforderungen an die Werkstoffe und Materialien gelten als erfüllt, wenn bei Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasserinstallationen die aaRdT eingehalten werden.

Die Wasserabgabesatzung der Stadt Starnberg (WAS) regelt das Rechtsverhältnis zwischen dem Wasserversorgungsunternehmen (WVU) und dem Abnehmer. Danach ist das WVU für die Trinkwasserqualität bis zum Hausanschluss (Endet mit der ersten Hauptabsperrvorrichtung) zuständig. Verantwortlich für die Hausinstallation und die Leitungen auf dem Grundstück nach der Hauptabsperrvorrichtung (mit Ausnahme des Wasserzählers) sowie für den Erhalt der Beschaffenheit des Trinkwassers ist der Anlagenbetreiber, der die Satzungsbestimmungen zu beachten hat.

Im Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Starnberg darf die Errichtung einer Trinkwasseranlage oder wesentliche Änderungen dieser nur durch das WVU selbst oder durch ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen. Das Wasserwerk Starnberg fordert von Anlagenbetreiber und Installationsunternehmen für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Trinkwasseranlage die Beachtung der aaRdT. So ist der Erhalt der Trinkwasserqualität gewährleistet.

Das Wasserwerk Starnberg ist gemäß § 12 WAS grundsätzlich berechtigt, die Kundenanlage vor und nach Ihrer Inbetriebsetzung zu überprüfen. Werden Sicherheitsmängel erkannt, so hat sie den Kunden darauf aufmerksam zu machen und kann eine umgehende Behebung der Mängel verlangen. Werden hingegen die aaRdT eingehalten, kann ohne weitere Prüfung davon ausgegangen werden, dass die Anforderungen an die Trinkwasserqualität und Sicherheit nach TrinkwV und WAS erfüllt sind. Ein Anspruch auf Abnahme einer Trinkwasserversorgungsanlage besteht hierbei nicht.

Vertrags-Installations-Unternehmen (VIU)

Installateurbetrieb Betriebsort Fachmann Eingetragen bei Zugelassen
Energietechnik Zech 83623 Dietramszell Gemeinde Dietramszell bis 04.11.2020
Klaß GmbH 82299 Türkenfeld Alfred Josef Klaß Gemeinde Türkenfeld Seit 02.11.2015
Josef Pfister GmbH & Co. KG 82319 Starnberg Josef Pfister Wasserwerk Starnberg bis 31.03.2022
Peter Huber 82547 Eurasburg Peter Huber Wasserwerk Starnberg bis 31.08.2020
Schanzer GmbH 94051 Hauzenberg Manfred Hermann Wasserwerk Starnberg bis 30.11.2020
Gerold Wildner GmbH 84416 Taufkirchen Gerold Wildner Wasserwerk Starnberg bis 30.06.2023
Dages, Huber & Schildbach OHG 87675 Stötten Hermann Huber/ Christian Schildbach Wasserwerk Kaufbeuren 29.03.2020
Maximilian Spagert 82327 Traubing Maximilian Spagert Wasserwerk Starnberg 30.04.2024
Bablick Heizung-Sanitär 82327 Traubing Christian Bablick Wasserwerk Starnberg bis 30.03.2023
Energietechnik Zech 83623 Dietramszell Gemeinde Dietramszell bis 04.11.2020
Karl Heidelmeier GmbH & Co. KG
97769 Bad Brückenau Michael Saß SW Bad Brückenau GmbH bis 21.12.2021
Karl-Heinz Grosch e.K. 82380 Peißenberg Karl-Heinz Grosch Wasserwerk Starnberg bis 30.11.2019
Andreas Stöckner GmbH 82229 Seefeld-Unering Wolfgang Pfeifer Wasserwerk Starnberg bis 31.10.2022
N. Wittmaack 82319 Starnberg Niko Wittmaack Wasserwerk Starnberg 30.04.2024
J.Mooseder & M. Ackermann GbR 82319 Starnberg Josef Mooseder/ Markus Ackermann Wasserwerk Starnberg bis 30.11.2021
Erich Derichs 82407 Wielenbach Erich Derichs Wasserwerk Starnberg bis 31.05.2021
Fa. Hellmut Krüger GmbH & Co. KG 82319 Starnberg Bernd Krüger Wasserwerk Starnberg bis 31.10.2022
Bauer Heizung-Sanitär GmbH 94333 Geiselhöring Josef Bauer WZV Mallersdorf bis 31.10.2019
Kampa GmbH 04603 Nobitz Dirk Leitholdt Ewa Altenburg GmbH 31.12.2020
Christ & Wirth Haustechnik GmbH 04442 Zwenkau Frank Wirth Leipziger Wasserwerke 28.02.2022
Haustechnik Lang GmbH 82343 Pöcking Hans Lang Wasserwerk Starnberg bis 31.01.2023

 

FAQ’s

Wichtige Fragen zu unserer Abrechnung

Ablesung

Wann und wie erfolgt die Ablesung der Wasserzähler für die Verbrauchsabrechnung?
Ende November werden die Selbstablesekarten an alle Eigentümer für die Ermittlung Ihres Wasserzählerstandes per Post verschickt. Die vollständig ausgefüllten Karten senden Sie bitte bis zum angegebenen Termin an das Wasserwerk zurück. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Zählerstände an uns wie folgt zu übermitteln:

Was passiert, wenn dem Wasserwerk kein gemeldeter Zählerstand vorliegt?
Bei nicht termingerechter Übermittlung wird Ihr Verbrauch anhand der Vorjahresverbräuche geschätzt.

Wie werden meine Gebühren ermittelt?
Grundgebühr für die Bereitstellung des Wasseranschlusses bemessen an der Zählergröße

+  Wasserverbrauch m³ (Zählerstand m³ Alt – Zählerstand m³ Neu)  x Wasserpreis (netto)
+  gesetzliche Mehrwertsteuer (7%)
=  Summe Wasser (brutto)

Abrechnung

Wann erhalte ich meine Jahresabrechnung?
Die Jahresabrechnungen werden in der Regel Mitte Januar versandt.
Die Bescheide beinhalten die Jahresabrechnung des Vorjahres und Vorauszahlungen für das laufende Jahr.

Wie viele Vorauszahlungen werden veranschlagt und in welcher Höhe?
Es werden insgesamt 4 Raten (fällig zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.) festgesetzt. Die Höhe der Abschläge für Wasser richten sich nach Ihrem letzten Jahresverbrauch.

Wann ist die Jahresabrechnung fällig?
Eine Nachzahlung ist zum angegebenen Fälligkeitstermin (siehe Bescheid) zu begleichen. Ein mögliches Guthaben wird sofort erstattet.

Wie und wann kann ich Widerspruch wegen einer fehlerhaften Abrechnung einlegen?
Gegen den Abrechnungsbescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe entweder Widerspruch eingelegt oder unmittelbar Klage erhoben werden.
Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der

Stadt Starnberg, Vogelanger 2, 82319 Starnberg
oder beim
Wasserwerk Starnberg, Maisinger-Schlucht-Straße 6, 82319 Starnberg

einzulegen oder auch elektronisch durch Versendung eines elektronischen Dokuments in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung nach § 5 Abs. 5 De-Mail-Gesetz. Die De-Mail-Adresse lautet: stadt.starnberg@nulllk-starnberg.de-mail.de

Die Klage ist bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht in München,
Postfachanschrift: Postfach 20 05 43, 80005 München,
Hausanschrift: Bayerstraße 30, 80335 München,

schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle dieses Gerichts oder elektronisch in einer für den Schriftformersatz zugelassenen Form zu erheben.

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtliche Wirkung! (siehe Rechtsbehelfsbelehrung auf der Rückseite des Abrechnungsbescheides)

Welche Zahlungsvarianten sind möglich?

  1. Sie zahlen Ihre Wassergebühren zu den Fälligkeiten per Überweisung.
  2. Sie zahlen Ihre Wassergebühren zu den Fälligkeiten per Dauerauftrag. Diese Art der Zahlung ist jedoch nicht empfehlenswert, da sich die zu zahlenden Beträge jedes Jahr ändern.
  3. Sie können die fälligen Wassergebühren durch die Erteilung eines gültigen SEPA-Lastschriftmandats von Ihrem Konto abbuchen lassen. Das Formular können Sie hier laden: Einzugsermaechtigung.

Was geschieht mit meinem Guthaben auf der Verbrauchsabrechnung?
Sollte ein Guthaben bestehen, kann dieses von Ihnen mit der nächsten Fälligkeit verrechnet werden oder es wird auf das von Ihnen mitgeteilte Bankkonto überwiesen.

Wenn ein Sepa-Lastschriftsmandat vorliegt, wird das Guthaben sofort auf Ihr Konto überwiesen.

Welche Folgen haben verspätete Zahlungen?

Wenn keine termingerechte Zahlung erfolgt, erhalten Sie:

  1. Mahnung
  2. Ankündigung einer Zwangsvollstreckung

Sollte daraufhin immer noch keine Zahlung erfolgen, wird die fällige Forderung durch ein Ausstandsverzeichnis an den zuständigen Gerichtsvollzieher weitergeleitet.

Bei erfolgloser Eintreibung droht die Einstellung der Wasserversorgung.

Kann eine Abrechnung mit den Mietern erfolgen?
Nach § 12 unserer Beitrags- und Gebührensatzung (BGS) zur Wasserabgabesatzung ist Gebührenschuldner, wer im Zeitpunkt des Entstehens der Gebührenschuld Eigentümer des Grundstücks oder ähnlich zur Nutzung des Grundstücks dinglich berechtigt ist. Gebührenschuldner ist auch der Inhaber eines auf dem Grundstück befindlichen Betriebes. Mehrere Gebührenschuldner sind Gesamtschuldner, dies gilt auch soweit Wohnungseigentümer gemeinsam haften.

Es können aus diesem Grund von uns keine Zwischenabrechnungen bei einem Mieterein- bzw. auszug erstellt werden. In diesem Fall muss die Abrechnung zwischen dem Grundstückseigentümer und dem Mieter auf Basis der Nebenkostenabrechnung erfolgen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

Welche Daten benötigt das Wasserwerk bei einem Eigentümerwechsel?
Um eine Endabrechnung wegen Eigentümerwechsel für Sie zu erstellen bzw. eine Umschreibung auf den neuen Eigentümer vornehmen zu können, benötigen wir dringend folgende schriftliche Informationen:

  • Kontaktdaten des neuen Eigentümers
  • Datum des Eigentumsübergangs
  • Wasserzählerstand bei Übergabe und Ablesedatum

Das Formular für den Eigentümerwechsel können Sie hier laden: Mitteilung Eigentümerwechsel.

Für weitere Fragen und Informationen zu Ihren Abrechnungen wenden Sie sich an:

Wasserwerk Starnberg
Maisinger-Schlucht-Str. 6
82319 Starnberg

Tel.:  08151/555 10-12
Fax.: 08151/555 10-10

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und zur anonymen Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen